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15.02.2019 | Markus Erdt | Donauwörth

"Unterschriften müssen Taten folgen"

MdL Fackler zum Volksbegehren der ÖDP

Das Thema Artenvielfalt und Naturschutz bewegt die Menschen in unserem Landkreis, das zeigen die gut 16.000 Unterschriften. Ich habe dazu auch zahlreiche Diskussionen geführt. Auch mir ist es natürlich ein grundsätzliches und wichtiges Anliegen, dass die Menschen in Zukunft in einer intakten Umwelt leben können. Wir alle haben den Wunsch, die Artenvielfalt zu erhalten. Doch dafür reicht nicht die Unterschrift bei einem Volksbegehren mit populärem und emotionalem Motto, das aber vor allem für unsere Landwirtschaft einen massiven Eingriff in das Eigentum darstellt. Stattdessen brauchen wir gemeinsame Erfolge, bei denen die Landwirtschaft als Partner und Bewahrer unserer Natur gesehen wird.

 


MdL Wolfgang Fackler hat die Patenschaft für eine 500 Quadratmeter große Blühwiese übernommen. Die Urkunde überreichte ihm BBV-Geschäftsführer Michael Stiller.

Einen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt kann nach meiner Ansicht auch jeder einzelne Bürger in seinem Alltag leisten. Auch hier muss ein Umdenken stattfinden und den Unterschriften und Worten müssen entsprechende Taten folgen, zum Beispiel im privaten Garten Blühhecken statt Scheinzypressen.

Die Patenschaft für eine Blühwiese im Rahmen der Aktion des Bayerischen Bauernverbandes Kreisverband Donau-Ries ist auch eine Möglichkeit und ich gehe mit gutem Beispiel voran. So habe ich in der vergangenen Woche gerne die Patenschaft für eine 500 Quadratmeter große Blühwiese übernommen.

Den „Runden Tisch“, zu dem Ministerpräsident Markus Söder für nächsten Mittwoch geladen hat, begrüße ich, weil man miteinander und nicht übereinander redet. Grundsätzlich hat der Bayerische Landtag nun drei Monate Zeit, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Dabei gibt es drei Möglichkeiten: Annahme, Ablehnung oder im Rahmen des Volksentscheides gegebenenfalls einen eigenen Alternativvorschlag vorlegen.