Buchdorf erhält mit 660.000 Euro die größte Einzelsumme und setzt damit weiter seine neue Ortsmitte um. Bei dem im Bau befindlichen Bürgerzentrum kam es zu Mehrkosten, die nun teilweise durch die Städtebauförderung aufgefangen werden können – ein wichtiges Signal der Verlässlichkeit für die Gemeinde und ihre Bürger.
Mönchsdeggingen erneuert in einem ersten Bauabschnitt den Anton-Jaumann-Platz und beauftragt Machbarkeitsstudien für mögliche Folgenutzungen leerstehender Gebäude. Dieses Projekt ist ein sichtbares Zeichen dafür, wie gezielte Investitionen das Leben vor Ort verbessern und die Zukunft aktiv gestaltet wird. Das wird mit 240.000 Euro unterstützt.
Deiningen erhält 30.000 Euro und bereitet weitere Erneuerungsmaßnahmen vor, darunter einen Wettbewerb für Mehrgenerationenwohnen. Damit wird frühzeitig und vorausschauend an einer zukunftsfähigen Dorfgemeinschaft gearbeitet.
Hainsfarth plant einen städtebaulichen Wettbewerb für die Ortsmitte sowie einige kleinere Straßenbaumaßnahmen – ein wichtiger erster Schritt hin zu einer attraktiveren Ortsmitte (40.000 Euro).
Kaisheim hat die Herstellung einer wichtigen Wegeverbindung im Blick, die künftig die Mobilität und Erreichbarkeit innerhalb der Gemeinde verbessern wird (30.000 Euro).
Möttingen führt kleinere Maßnahmen zur Vorbereitung weiterer Schritte durch und stärkt dabei gezielt den Fuß- und Radwegeverkehr – für mehr Lebensqualität und nachhaltige Mobilität im Ort (30.000 Euro).
Oberndorf saniert das ehemalige Gebäude der Raiffeisen-Volksbank und führt es einer neuen, lebendigen Nutzung zu: Als Standort für eine Arztpraxis und Wohnraum soll ein echtes Herzstück der Daseinsvorsorge im Ortskern entstehen. Der Freistaat unterstützt das mit 80.000 Euro.
Besonders Gemeinden, die sich in einer Phase der Neuausrichtung befinden oder vor besonderen finanziellen Herausforderungen stehen, profitieren von den gezielten Unterstützungsmaßnahmen des Bayerischen Städtebauprogramms. „Mir ist wichtig, dass auch Kommunen mit einem engeren finanziellen Spielraum ihre Ideen verwirklichen können“, betont MdL Wolfgang Fackler. Das Programm zielt zudem auf eine langfristige, vorausschauende Stadt- und Gemeindeentwicklung ab. Dazu gehören Maßnahmen wie die barrierefreie Gestaltung öffentlicher Räume oder die Pflanzung von Bäumen zur Minderung sommerlicher Hitze – konkrete Beiträge zum Klimaschutz direkt vor der Haustür.