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04.02.2026 | Markus Erdt | München

Freistaat fördert drei Kommunen

Mittel für wasserwirtschaftliche Vorhaben

Drei Kommune im Landkreis Donau-Ries erhalten eine Förderung für ihre Maßnahmen zur Sicherstellung der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung. Welche das sind, erhahren Sie hier. 

Die Sicherstellung der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung gehört zu den kommunalen Pflichtaufgaben. Damit die Kommunen und Bürger nicht durch zu hohe Gebühren belastet werden, hat der Freistaat Bayern vor einigen Jahren die Richtlinien für Zuwendungen zu wasserwirtschaftlichen Vorhaben (RZWas) eingeführt und stetig fortgeschrieben. Jährlich stehen aktuell dafür 180 Millionen Euro zur Verfügung, die aber nicht immer ausreichen, sodass sich die Kommunen bei der Auszahlung der Zuschüsse leider gedulden müssen. „Wasserleitungen gehören zur wichtigen Infrastruktur und müssen auch mit Hilfe des Freistaats langfristig und planvoll erhalten werden. Denn schadhafte Leitungen und Kanäle gefährden die Versorgung mit sauberem Trinkwasser und sind ein Risiko für die Gesundheit der Bürger sowie für die Umwelt“, so MdL Wolfgang Fackler.

Für die bessere Planbarkeit wurde im vergangenen Jahr eine so genannte Transparenzliste eingeführt, auf der alle Kommunen in Bayern stehen, die mit einer Auszahlung rechnen können. Nach aktuellen Informationen aus dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz können damit im Landkreis Donau-Ries zeitnah Hohenaltheim mit 191.000 Euro und Tapfheim mit 84.000 Euro rechnen. Die Gemeinde Marxheim wird zudem Mitte des Jahres 78.000 Euro erhalten.